Die Weltreise einer Jeans

Ende Mai fanden im AUH die Projekttage der 7. Klassen der Alexander-von-Humboldt-Schule statt.

Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die rund 64.000 km lange Reise einer Jeans – vom Baumwollanbau über Färben und Nähen bis zu Verkauf und Recycling.

Nach einem kurzen Blick in die Geschichte (Levi Strauss, Patent 1873) ging es geografisch weiter: Auf einer großen Weltkarte bestimmten die Klassen Himmelsrichtungen, Kontinente und Länder und „reisten“ der Jeans mit einem Faden hinterher.

Besonders bewegten die schlechten Arbeitsbedingungen und die ungleiche Verteilung der Gewinne. In einer intensiven Diskussion wurde deutlich, wie komplex globale Zusammenhänge sind – und wie sehr Konsumentscheidungen damit verknüpft sind.

Praktisch wurde es beim Annähen eines Knopfes an Jeansstoff – in vorgegebener Zeit, formschön und fest.

Das Projekt verband Inhalte aus Deutsch, Geschichte, Geografie, Mathematik und Ethik und setzte Schwerpunkte auf Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und die eigene Rolle beim Konsum.

Die Rückmeldungen waren durchweg positiv – auch uns haben die Vormittage viel Freude gemacht.

Wir freuen uns auf weitere Schulklassen und gemeinsame Projekte.

 

Susanne Heinisch und Beate Brauer